Künstlerischer Lebenslauf

Studium

Die Sopranistin Katja Bördner studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler"  (bei Frau Prof. Renate Krahmer) und der "Hochschule für Musik Mainz" (Diplom-Gesang (Oper/-ette und Konzert) 2006, bei Herrn Prof. Thomas Dewald) und wurde bereits während dieser Zeit ins "Junge Ensemble des Staatstheaters Mainz" verpflichtet. Meisterkurse absolvierte Katja Bördner unter anderem bei Sylvia Geszty, Harald Stamm und Marga Schiml. Seit Januar 2016 wird sie von der Gesangspädagogin Marianne Spiecker-Henke gecoacht.

Wettbewerbe

Sie gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben, darunter der Vera-Kálmán-Gedächtnispreis beim Internationalen Operettenwettbewerb Jan Kiepura in Wittenberge und der 1. Preis beim Internationalen Heinrich Strecker Operetten- und Wienerlieder Wettbewerb in Baden bei Wien und den 1. Jurypreis, den Sonderpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, sowie den Publikumspreis des Internationalen Robert Stolz Wettbewerbs in Hamburg.

Erste Engagements

Für ihre erste Spielzeit 06/07 wurde Katja Bördner an die Oper Graz engagiert, wo sie u.a. Marie („Zar und Zimmermann“) und Valencienne („Die lustige Witwe“) sang.

Während der Baby-Pause (Sohn Maximilian wurde im Februar 2007 geboren), sang sie die Eurydike in der „Orpheus in der Unterwelt“-Inszenierung des Internationalen Jacques Offenbach Festivals Bad Ems und außerdem, in der Spielzeit 08/09, Erstes Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“ am Staatstheater Mainz.

Wechsel ins lyrische Fach

2009 bis 2012 war sie Mitglied im Ensemble des Theaters Pforzheim und in Rollen wie Pamina („Die Zauberflöte“), Agathe ("Der Freischütz"), Lisa "(Land des Lächelns"), Marguerite („Faust“ von Gounod), Rosalinde („Die Fledermaus“) und Micaëla („Carmen“) zu hören.

Von 2012 bis 2017 war Katja Bördner Ensemblemitglied des Stadttheaters Bremerhaven, wo sie zahlreiche Rollen des schweren lyrischen Fachs übernahm: u.a. Margherita ("Mefistofele"), Marie („Die verkaufte Braut“), Agathe („Der Freischütz“), Desdemona („Otello“), Elisabetta („Don Carlo“), Mimì („La Bohème“), Mariza („Gräfin Mariza“), Rosalinde ("Die Fledermaus"), Babette Biedermann („Biedermann und die Brandstifter“) von Šimon Voseček (deutsche EA) und Amelia („Un ballo in maschera“).

Im September 2014 wurde Katja Bördner von der Jury der Herzlieb-Kohut-Stiftung für herausragende künstlerische Leistungen in der Spielzeit 2013/14 ausgezeichnet.

 Im Sommer 2017 sang sie die "Agathe" in der Crossover-Produktion "Die Wolfsschlucht" (Konzept und musikalische Leitung: Leo Siberski, Neukompositionen: Peer Baierlein), und im Galakonzert "Wunderbare Welt der Operette", aufgeführt bei den Neuen Eutiner Festspielen in Schleswig-Holstein.

2018 wird Katja Bördner wiederum als "Agathe" zu hören sein. Die Opernfestspiele auf "Gut Immling" im Chiemgau produzieren u.a. Webers "Freischütz",  wobei sie von den Münchner Symphonikern (Musikalische Leitung: Cornelia von Kerssenbrock) begleitet werden.

Konzerte

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit arbeitete Katja Bördner u.a. mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern-Saarbrücken, der Klassikphilharmonie Hamburg, dem Johann Strauß Orchester Frankfurt, den Lüneburger- und Brandenburger Symphonikern und der Kammerphilharmonie Lübeck. Dabei bewegt sie sich sowohl im Bereich der leichten Muse als auch im ernsten Konzert- und Oratorienfach.

Chanson

Ihre besondere Liebe gilt den UFA-/Tonfilmschlagern und Chansons aus dem Deutschland der 1930er und 40er Jahre, gesungen von Zarah Leander, Marlene Dietrich, den Commedian Harmonists, komponiert von Friedrich Hollaender, Peter Kreuder u.a.., die sie in ihrem Programm Nur nicht aus Liebe weinen mit dem „musica varia ensemble“ zu Gehör bringt. Das "musica varia ensemble" ist ein Streichquintett, bestehend aus Mitgliedern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Auch als Solo mit Klavierbegleitung stellt Katja Bördner dieses Programm zur Verfügung.