Künstlerischer Lebenslauf

Studium

Die Sopranistin Katja Bördner studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler"  (bei Frau Prof. Renate Krahmer) und der "Hochschule für Musik Mainz" (Diplom-Gesang (Oper/-ette und Konzert) 2006, bei Herrn Prof. Thomas Dewald) und wurde bereits während dieser Zeit ins "Junge Ensemble des Staatstheaters Mainz" verpflichtet. Hier war sie, neben regulären Opernproduktionen, auch Teil der "Musiktheater-Passion 22,13", des zeitgenössischen Komponisten Marc André -ein Schüler Lachenmanns- und führte diese 2004 zusammen mit Ensemble und Ochester des Mainzer Staatstheaters (Musikalische Leitung: Peter Hirsch) bei der Biennale München und dem Festival d'Automne à Paris auf.

Meisterkurse absolvierte Katja Bördner bei Sylvia Geszty, Gabriela Benacková, Harald Stamm und Marga Schiml. Seit Januar 2016 wurde sie von der Gesangspädagogin Marianne Spiecker-Henke gecoacht und setzt ihre Studien derzeit bei Bettina Pahn fort.

Wettbewerbe

Sie gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben, darunter der Vera-Kálmán-Gedächtnispreis beim Internationalen Operettenwettbewerb Jan Kiepura in Wittenberge und der 1. Preis beim Internationalen Heinrich Strecker Operetten- und Wienerlieder Wettbewerb in Baden bei Wien und den 1. Jurypreis, den Sonderpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, sowie den Publikumspreis des Internationalen Robert Stolz Wettbewerbs in Hamburg.

Erste Engagements

...als Soubrett führten Katja Bördner an die Oper Graz, das Jaques Offenbach Festival Bad Ems und zurück ans Mainzer Staatstheater.

Wechsel ins lyrische Fach

Von 2009 bis 2017 war sie Ensemblemitglied an den Theatern Pforzheim und Bremerhaven, wo sie zahlreiche Rollen des großen lyrischen Faches übernahm und ihr Repertoire rapide ausbauen konnte (siehe Repertoire).

Anrührende Emotionalität/ erfrischende Komik

Im September 2014 wurde Katja Bördner von der Jury der Herzlieb-Kohut-Stiftung für herausragende künstlerische Leistungen in der Spielzeit 2013/14 ausgezeichnet. Dabei ist sich die Jury mit Presse und Publikum einig, dass sie mit sehr anrührender emotionaler Tiefe und Intensität ihre dramatischen Rollen gestaltet, sich aber auch der Komödie auf eine erfrischend selbstironische Weise zu nähern versteht, die das Publikum - in beiderlei Hinsicht - zu Tränen rührt.

Seit Sommer 2017 ist Katja Bördner auf eigenen Wunsch freischaffend und widmet ihre Studien vornemlich dem deutschen Fach. Gastierungen führten sie seither zu den Neuen Eutiner Festspielen in Schleswig-Holstein und den Opernfestspiele auf "Gut Immling" im Chiemgau (siehe Aktuell).

Neben ihrem eigenen Gesang liegt ihr auch die Lehrtätigkeit am Herzen, der sie seit Beginn ihrer Laufbahn nachgeht. Seit Anfang 2018 ist sie Mitglied im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen (BDG) und nimmt derzeit am Lehrgang zum gesangspädagogischen Zertifikat teil, das sie vorraussichtlich im Herbst 2019 erlangen wird.

Konzerte

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit arbeitet Katja Bördner u.a. mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern-Saarbrücken und der Staatskapelle Halle. Dabei bewegt sie sich sowohl im Bereich der leichten Muse, als auch im ernsten Konzertfach.

Chanson

Ihre besondere Leidenschaft gilt jedoch den UFA-/Tonfilmschlagern und Chansons aus dem Deutschland der 1930er und 40er Jahre, gesungen von Zarah Leander, Marlene Dietrich, den Commedian Harmonists, komponiert von Friedrich Hollaender, Peter Kreuder u.a.., die sie in ihrem Programm Nur nicht aus Liebe weinen mit dem „musica varia ensemble“ zu Gehör bringt. Das "musica varia ensemble" ist ein Streichquintett, bestehend aus Mitgliedern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Auch als Solo mit Klavierbegleitung stellt Katja Bördner dieses Programm zur Verfügung und gastiert damit verschiedentlich auf Kreuzfahrtschiffen.